Freitag, 30. Dezember 2016

Silvester - Feuerwerk fotografieren - mit Stativ oder Freihand

Feuerwerk fotografieren - mit Stativ oder Freihand


Wie in jedem Jahr wird heiß über verschiedene Einstellungen diskutiert.
ISO, Belichtungszeit, Autofokus oder doch lieber manuell, Feuerwerk zu fotografieren ist eigentlich eine einfache Sache, auch wenn das Licht und die Effekte natürlich unvorhersehbar sind.
Das Einfache daran: Es gibt eine hohe Bandbreite von Einstellungen die verwendet werden können. Außerdem sieht Feuerwerk immer gut aus, solange man das Foto nicht verwackelt oder es zu dunkel ist, wird man mit sehr hoher Sicherheit eine gute Ausbeute an schönen Bildern haben.

Egal ob mit Bulb, 15 oder 30 Sekunden Belichtungszeit (auf Stativ) oder Freihand mit kurzen Belichtungszeiten und weit offener Blende, probiert Euch einfach aus und findet heraus, welche Technik Euch am besten liegt. Das Equipment spielt hier tatsächlich eher eine weniger wichtige Rolle, natürlich solltet Ihr speziell bei kleineren Kameramodellen den ISO-Wert nicht bis ins Unendliche hochschrauben.

Zwei Möglichkeiten mit welchen Basiseinstellungen Ihr beginnen könnt, seht Ihr im folgenden Bild.
Feuerwerk fotografieren - Einstellungen für Stativ und Freihand
Der Autofokus könnte kniffelig sein. Man kennt es ja, auf dem Kameradisplay sieht es immer gut aus, auf dem heimischen PC sind die Bilder alle nicht besonders scharf. Wenn Ihr nicht sicher seid, dass der Autofokus der Kamera schnell genug auf die wechselnden Verhältnisse reagieren kann, nehmt lieber den manuellen Fokus.

Ich hoffe meine Tipps konnten Euch ein wenig weiterhelfen, viel Erfolg beim Fotografieren und kommt gut ins neue Jahr! :-)

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Mittwoch, 7. Dezember 2016

Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD im Test

Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD

Ein Tele für knapp 300,- Euro?
Gut, es ist keine 2.8er Lichtstärke, für die legt man noch locker einen Tausender obendrauf.

Was bringt ein Objektiv, was "nur" Lichtstärke 4 (oder weniger) kann?

(Vorab, ich nutze es tatsächlich oft auf Events, Bilder weiter unten.)

Sehen wir uns erstmal die Typenbezeichnung bzw Typenbewerbung an.

In der Beschreibung steht dazu: 
USD: Schärfstes Teleobjektiv seiner Klasse mit USD (Ultrasonic Silent Drive) Motor
Di:  Di - Die optimale Objektivklasse für digitale Vollformat und APS-C Spiegelreflexkameras
VC:  VC-Mechanismus zur Bildstabilisierung, LD (Low Dispersion) Glas, Extra Low Dispersion (XLD) Spezialglas, verbesserter Innenfokussierung (iF)

Natürlich kann man bei miserablen Lichtverhältnissen keine Wunder mehr erwarten,
ich bin vor allem für den Preis jedoch sehr zufrieden mit der Linse, auch wenn sie erstmal als Übergang gedacht ist, bis die neue 2.8er Linse da ist. 

Ich arbeite recht viel im Eventbereich, ich zeige Euch einfach einige Bilder die ich mit diesem Objektiv auf dem Rockharz Open Air 2016 geschossen habe:

Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD



Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD

Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD



Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD


Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD


Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD

Ich denke Ihr könnt mir zustimmen, dass die Abbildungsleistung durchaus gut ist.

Der Fokus könnte gerade bei dunkleren Motiven einen Tacken schneller sein, ist bei dem Preis-Leistungsverhältnis wirklich zu verschmerzen.

Das Gewicht ist mit knapp über einem KG in Ordnung, die Haptik ist normal, Kunststoff, nichts erwähnenswertes Sitzt robust, klappert nicht. Stabiles Bajonett.
Fokus bei gutem Licht schnell, bei Dunkelheit oder schnell wechselnden Lichtverhältnissen gelegentlich etwas ruckelnd, das war bei mir aber bisher bei einem minimalen Bruchteil aller Aufnahmen so, im Regelfall habe ich durchaus gute Ergebnisse erzielt.


Die obligatorischen Links:





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Donnerstag, 11. August 2016

Foto als Wandbild hinter Acrylglas - saal digital im Test

saal digital - Wandbild Acrylglas im Test

saal digital Acrylglas-Wandbild, das Foto habe ich mit einer Canon EOS 5D MarkII + 70-200mm 2.8 IS L USM Objektiv geschossen.




Der erste Schritt um ein Wandbild auf www.saal-digital.de zu bestellen ist wie auch bei den Fotobüchern (siehe: saal digital Fotobuch im Test) erst einmal der Download der Design-Software, diese ist gratis und intuitiv bedienbar.

saal digital Software - erste Auswahlen
Zuerst wähle ich hier natürlich die passende Kategorie - Wandbilder.

saal digital Software - das Material

Im nächsten Schritt kann ich verschiedene Materialien auswählen, je nach Motiv (eher schwarzweiß-hochkontrastig oder eher knallige Farben) eignen sich unterschiedliche Materialien. Ich entscheide mich hier für Acrylglas, ich mag die räumliche Wirkung.

saal digital Software - Acrylglas Wandbild - Detailauswahl
Im nächsten Schritt wähle ich die gewünschte Größe, die Acrylglasdicke und die Art der Aufhängung. Ich wähle in diesem Fall die Standard-Aufhängung.

saal digital Software - die Bildauswahl
Im nächsten Schritt wähle ich ein passendes Bild. Hier habe ich mich für eines meiner Tierfotos entschieden. (Canon EOS 5D MarkII / 70-200mm 2.8 IS L USM) Der Indikator unten bescheinigt meinem Bild eine gute Auflösung für mein gewähltes Format. Ist die Auflösung nicht ausreichend, gibt es hier eine Warnmeldung.



saal digital Software - der Abschluss der Bestellung
Im letzten Schritt sehe ich rechts oben nun noch einmal die Acrylglasstärke und die Aufhängeart und kann diese bei Bedarf noch ändern, die Preisänderungen pro Option stehen direkt neben den Auswahlfeldern.





Nur wenige Tage nach meiner Bestellung kam das fertige Wandbild an. Die Verpackung ist extrem sicher, das Wandbild kommt in einem großen Karton, in diesem befindet sich eine weitere Hartkartonage und Polsterfolie die das Wandbild schützt. Die Aufhängehaken sowie die Abstandshalter können auf der Rückseite frei angebracht werden, dieses dauert nur wenige Sekunden.

Farbtiefe und Brillianz ist hervorragend, mit der Bildqualität bin ich auch bei dieser Bestellung sehr zufrieden.

Wer sich noch nicht ganz sicher ist, welches Material er wählen möchte, kann sich auch für einen geringen Preis ein Musterset bestellen, in dem alle verfügbaren Materialien enthalten sind.
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Mittwoch, 8. Juni 2016

Saal Digital Fotobuch im Test

Saal  Digital Fotobuch im Test / Hier mit Testbildern der Gothic Fashion Show - M'era Luna 2015


Ich hatte kürzlich die Gelegenheit mir ein Fotobuch zum Testen bei http://www.saal-digital.de erstellen zu lassen.

Ich beginne mit der Software (gratis auf der Webseite erhältlich):
Anfangs wählt man aus, welches Format (Quadratisch/Hochformat/Querformat) und Farbe das Buch haben soll, ob man die Seiten in Matt/Glänzend möchte, Lederoptik, Einbandwattierung,...

Quadratische Formate: 12cm x 12cm / 19cm x 19cm / 28cm x 28cm
Hochformat: 13cm x 20cm / 15cm x 21cm A5 / 21cm x 28cm A4
Querformat: 13cm x 10cm / 16cm x 12cm / 28cm x 19cm A4 quer / 42cm x 28cm A3 quer 

Bei den Innenseiten kann aus der Variante Fotobuch und Fotobuch XT ausgewählt werden.
Im Fotobuch werden zwei Fotopapierseiten miteinander verklebt, die Stärke einer Buchseite ist hier 0,34 mm. Beim Fotobuch XT wird zusätzlich eine 600g/m2 Kartonage dazwischen verklebt, was die Stärke der Seite auf 1,08 mm erweitert. Ich habe mich hier für das normale Fotobuch entschieden.

Die Seitenzahl ist frei wählbar und erweiterbar, die mögliche Spanne liegt hier je nach Fotobuch von 26 bis zu 120 Seiten. (Beim Fotobuch XT 10 bis 36 Seiten.)

Für professionelle Anwender stellt Saal Digital übrigens unter http://www.saal-digital.de/service/icc-profil/ ICC-Profile für den Softproof in Photoshop und Lightroom zur Verfügung.

Wenn man die eigenen Bilder entsprechen vorbereitet und sortiert hat, kann mit Hilfe der Saal-Software das Fotobuch erstellt werden.

Saal Digital Fotobuch / Vorauswahl des Buches / Optionen

Im nächsten Schritt bietet einem der Assistent diverse Möglichkeiten zur Auswahl, vom komplett leeren Layout bis zu vorgefertigten Layouts.

Saal Digital Fotobuch / DesignAssistent

Im nächsten Schritt kann man unter verschiedenen Themen wählen, der Assistent erstellt anhand der Auswahl passende Farb- und Hintergrundlayouts:

Saal Digital Fotobuch / die Themenauswahl

Ich habe mich hier für ein neutrales Layout entschieden, der Assistent schlägt mir nun diverse Bilderrahmen vor, in die ich per Drag&Drop Bilder ziehen kann. die Größe der einzelnen Felder sind frei editierbar:

Saal Digital Fotobuch / Vorschlag des Assistenten - die Felder sind frei editierbar

Ich beginne die ersten Testbilder einzufügen:

Saal Digital Fotobuch / Einfügen der Bilder

Ich verwerfe die vorgeschlagenen kleinen Bildfelder und entscheide mich dazu, meine Bilder ganzseitig drucken zu lassen:

Saal Digital Fotobuch / Hinzufügen ganzseitiger Bilder

Hilfreich ist hier, dass der Assistent eine Warnmeldung abgibt, wenn man ein Bild nicht passend zum Seitenbeschnitt gesetzt hat:

Saal Digital Fotobuch / Hilfestellung - Warnmeldung / Bitte Beschnitt beachten

Der Assistent erklärt hier genauer, wie Bilder angeordnet sein sollten:

Saal Digital Fotobuch / Assistent - Bildanordnung


Der fertige Druck:
Saal Digital Fotobuch / Der Einband / Testfoto Giraffe

Saal Digital Fotobuch / Details / Testfoto Bartagame

Saal Digital Fotobuch / Testfoto VARG
Ich habe einen Einband ohne Extra-Wattierung gewählt, trotzdem ist der Einband relativ weich und griffig.
Die Bedienung der Software ist intuitiv.
Druck und Versand war sehr zügig, innerhalb weniger Tage lag das fertige Fotobuch bei mir vor.
Mit der Darstellung der Drucke bin ich sehr zufrieden. Farbe, Kontraste und Detailschärfe sind auf sehr hohem Niveau.

Generell kann ich die Erstellung von Fotobüchern bei Saal Digital empfehlen, durch frei kombinierbare und erweiterbare Seitenzahl und die verschiedenen anderen Konfigurationsmöglichkeiten lässt sich für jeden Bedarf ein recht individuelles Fotobuch erstellen. Ob für den privaten Gebrauch oder als Präsentationsbuch - hier sind die Möglichkeiten vielfältig.

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Freitag, 12. Februar 2016

Filme selbst entwickeln


SW Filme selbst entwickeln.

Was brauche ich? Muss eine Dunkelkammer sein?

Rotlicht? Nein, vergesst es! Warum...? 

 
Jobo Uni Entwicklungstank für 35mm Filme und 120er Rollfilme, Entwicklungsspulen und Laborzangen


Hi, ich freue mich, dass Du als Leser auf meinen Blog gestoßen bist! :-)

Ich kann Euch beruhigen, es kostet in der Tat nicht viel, wenn mehrere Filme entwickelt werden sollen, ist es oft sogar günstiger als sie in einem Labor entwickeln zu lassen.
Der weitere Vorteil, Labore entwickeln eher in einem Standardverfahren, bei der Eigenentwicklung hat man doch ein wenig mehr Kontrolle über das Endergebnis.

Eine spezielle Dunkelkammer ist übrigens nicht unbedingt nötig.
Ein verdunkelbarer Abstellraum, ein Badezimmer bei Nacht, ein Keller, es gibt viele Alternativen. Hauptsache dunkel.

Zum öffnen der Filmdosen gibt es spezielle Filmöffner, ein Seitenschneider oder Kapselheber tut es in der Regel aber auch.

ACHTUNG: Den Film natürlich nur bei Dunkelheit aus der Patrone holen!

Ihr benötigt natürlich noch eine Entwicklerdose, diverse Chemikalien, Chemikalienflaschen und einen alten Kanister zur Entsorgung, ein wenig müsst Ihr am Anfang schon in Zubehör investieren, aber schon nach den ersten paar Filmen habt Ihr Euer Geld wieder raus - im Vergleich dazu was eine Entwicklung im Labor oft kostet.
Links zu passendem Zubehör und Chemikalien weiter unten, aber zuerst beschreibe ich Euch die Vorgehensweise.

Falls Ihr nun an dieses "typische Ding" mit der Rotlichtlampe denkt, vergesst es gleich wieder. Das benötigt man für eine Positiventwicklung, also für Papierabzüge.

Folgende Tätigkeiten bitte nur im absolut Dunklen vollziehen.
Das bedeutet euch keine Armbanduhr die ein leuchtendes Display hat, kein Handy welches eine blinkende Status-LED hat, nichts davon. Es sei denn Ihr wollt Euren Film ruinieren.

(Bitte vorher mit dem Werkzeug und dem Zubehör vertraut machen, Ihr seht es gleich nicht mehr!)

1) Vorsichtig die Patrone öffnen, entweder am Schlitz oder oben und den Film herausziehen.
2) Den Anfang des Films mit einer Schere vorsichtig halbrund schneiden. Bitte so schneiden, dass die Perforation nicht angeschnitten wird, da sich der Film an den entstehenden "Haken" sonst in der Spule festhaken kann.

35mm Filmanfang (im Dunkeln) zuschneiden, dass das einzufädelnde Ende möglichst rund ist und keine "Widerhaken" bildet wie hier im Beispielbild gezeigt.

3) Den Film in die Filmspulen einfädeln, dort gibt es kleine auch im Dunkeln tastbare Kerben wo Ihr startet, der Rest ist denke ich selbsterklärend. Durch gegenläufiges Drehen der beiden Spulenhälften könnt Ihr den Film nun aufziehen - oder ihr schiebt den Film einfach mit den Fingern weiter, achtet jedoch hier darauf nur an der Perforation zu schieben, da ihr sonst Fingerabdrücke auf dem Film hinterlasst.

Den 35mm Film nun mit dem abgerundeten Ende in die Entwicklungspule schieben.

4) Die kleine Spule am Ende des Films (mit der er in der Patrone aufgewickelt war) wird nun abgeschnitten
5) Die Spule auf das Mittelrohr stecken, in den Entwicklertank, Deckel drauf, fest verschließen.

Licht an! :-)

Ab jetzt wird wieder im Hellen gearbeitet.

Für Punkt 1) und 2) benötigt Ihr nun die Chemikalienflaschen, Entwickler, Fixierer, genaues Thermometer.

1) Als erstes mischt Ihr den Entwickler an, nehmt Euren fertigen Entwickler, je nachdem was zutrifft.
ACHTUNG: Mischungsverhältnis laut Flasche unbedingt beachten!
Der Entwickler wird im Wasserbad auf 20 Grad erwärmt/abgekühlt.

2) Den Fixierer ebenfalls anrühren, er benötigt keine spezielle Temperatur, normale Raumtemperatur stellt kein Problem dar.

3) Etwas Wasser (normale Raumtemperatur) in den Entwicklertank gießen und den Film wässern. Das ist kein verpflichtender Schritt, aber ein gewässerter Film nimmt den Entwickler besser an, da das Material etwas aufquillt. Nach zwei Minuten das Wasser wieder ausgießen

4) Nachdem Ihr im Internet die Entwicklungszeit Eures Filmes recherchiert habt (!) gießt Ihr den Entwickler in den Entwicklungstank. Das Eingießen sollte zügig erfolgen, gießt Ihr die Flüssigkeit zu langsam ein, wird der Film unten in der Dose früher - und somit länger - entwickelt als der obere Teil. Für ein gleichmäßiges Ergebnis also bitte schnell (aber ohne zu verschütten) eingießen.

5) Deckel verschließen, mehrmals schwenken, dann die Dose einmal auf den Tisch "schlagen" um Luftbläschen vom Film zu lösen. Die Dose die erste Minute gerne konstant schwenken und kippen, danach etwa alle 30-45 Sekunden einmal schwenken oder kippen.

6) Nach Ablauf der Zeit den Entwickler zügig in einen (alten) Kanister zur Entsorgung gießen, bitte nicht in den Abfluß kippen!

7) Wasser in die Dose kippen, kurz stehen lassen, wieder auskippen. Das stoppt die Entwicklung des Filmes. Es gibt auch spezielle "Stopbäder", die man verwenden kann, Wasser reicht in der Regel aber aus.

8) Den Fixierer in den Entwicklungstank gießen, ab und zu schwenken, warten. Ich empfehle 7 bis 10 Minuten. Der Fixierer kann wieder in seine Flasche zurückgegossen werden, im Gegensatz zum Entwickler ist er wiederverwendbar.

9) Den Film aus der Spule in einen Eimer mit Leitungswasser legen. Ihr könnt auch die komplette Spule in den Eimer legen, das ist auch okay. Den Film 20 Minuten in Ruhe wässern lassen.

10) Die anderen benutzten Gegenstände sorgfältig von Chemikalienresten reinigen, sonst gibt es Probleme bei der nächsten Entwicklung.

11) Den Film mit Hilfe von Filmklammern (Wäscheklammern gehen auch) aufhängen und trocknen lassen. Eine Klammer um ihn oben zu befestigen, eine unten als Gewicht damit der Film sich nicht aufrollt.

12) Fertig! :-) Glückwunsch, der erste eigene Film ist fertig!


Hier Links zu Chemikalien und Zubehör:
(Der Rodinal R09 gefällt mir gut, etwas grobkörniger, außerdem für Flachkristallfilme nicht so geeignet. Wer es feinkörnig haben will, da lieber den Kodak Entwickler in Pulverform zum anrühren.)

Kodak D 76 Entwickler  ///  Agfa Rodinal R09 One Shot S/W Negativentwickler 500ml 

Ilford 1984262 Rapid Fixierer 1000ml 

Jobo Uni Tank Entwicklungstank mit 1 Spirale für 1 KB- oder 120er-Film 

Chemikalienflasche 1000ml 

Für die Aufbewahrung:
Negativhüllen 260 x 310 mm (100 St.)


ACHTUNG: Alles was Ihr mit Chemikalien verwendet, bitte nicht weiterhin mit Lebensmitteln verwenden. Bitte also zum Messen usw einen Extra-Messbecher & Extra-Thermometer kaufen!

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Samstag, 6. Februar 2016

Studio - Hintergrundsystem mit Stativen versus festes Rollensystem

Hintergrundstativsystem versus festes Rollensystem


4-fach Hintergrundsystem oberste (weiße) Rolle einfach mit einem Holzkern aufgelegt, zweite (blaue) Rolle mit den mitgelieferten Expanderachsen. Rechts unten im Bild zwei Schwerlastklemmen / Studioclips 
Immer wieder tauchen in diversen Foren in denen ich moderiere die Frage auf, soll man lieber ein Stativsystem oder ein festes Rollensystem verwenden?

Die Frage ist nicht pauschal zu beantworten, es kommt auf die Nutzung an.

Hintergrundsystem 3-fach Montageset zur Befestigung an Wand oder Decke

Walimex Pro Teleskop Hintergrundsystem (225-400 cm)

Ich möchte hier einmal bei beiden Systemen die Vor- und Nachteile erläutern.

Hintergrundsystem Wandmontage
Pro: Man kann mehrere Rollen gleichzeitig anbringen und je nach Bedarf abrollen. Sehr stabil, quasi unzerstörbar mit der Wand verbunden.
Kontra: Nicht transportabel, dauerhaft mit der Wand verbunden.

Teleskopsystem (Stativsystem)
Pro: Es ist leicht aufzubauen, man hat es als Gelegenheitsfotograf nicht fest im Keller/Dachboden/Wohnzimmer, sondern kann es bei Bedarf immer wieder auf und abbauen. Ideal ist es, wenn man es transportabel haben möchte, seinen Hintergrund und das System auch mal "On Location" nutzen möchte.
Kontra: Das System klaut einem locker 50cm Raumtiefe. Wer so oder so schon mit wenig Platz zu kämpfen hat sollte einen Bogen darum machen. Weiterhin ist es natürlich nicht so stabil, ohne Zusatzgewichte und je nach Gewicht des Hintergrundes kann es schon mal ins wackeln kommen. Ich empfehle daher DRINGEND die Stative unten nocheinmal zu beschweren, man kann dazu Gewichte für Stative kaufen, man kann aber auch einfach aus einem Leinenbeutel mit innenliegendem Plastiksacke einen kleinen Sandsack selber bauen. Alternativ eine kleine Hantelscheibe, diese einfach mit Paketschnur oder Kabelbildern unten ans Stativ hängen, so steht es wesentlich sicherer. Es gibt diese Systeme in verschiedenen Preisklassen, Finger weg von zu günstigen, sie brechen gern mal unter dem Gewicht des Hintergrundes zusammen. Ganz großer Nachteil: Man kann immer nur einen Hintergrund aufspannen, möchte man eine andere Farbe muss man wechseln.

Fazit: Wer sein Hintergrundsystem gerne transportabel hat und nur gelegentlich fotografiert kann ruhig zum Stativsystem greifen. Wer ambitionierter ist und häufig fotografiert und auch einen eigenen Raum dafür hat sollte auf Grund mehrerer Vorteile immer zum Wandsystem greifen.

Ich hoffe ich konnte mit dieser Information weiterhelfen. :-)

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Nikon D5 versus Canon 1D X MarkII



Nikon D5 versus Canon EOS 1D X MarkII

2016 stehen gleich zwei neue Giganten im Rennen, ich habe mir mal die technischen Daten angeschaut, wer von den beiden neuen Profiboliden wohl das Rennen macht.

Preislich liegen die beiden relativ ähnlich, wobei die Canon derzeit mit einem angekündigten Preis von 6299,- Euro etwa 500,- Euro günstiger ist als die Nikon – aber wer schaut bei solchen Dimensionen schon noch auf diesen kleinen Unterschied. ;-)

Die Nikon hat einen 20,8 MP Sensor, die Canon einen 20,2 MP Sensor, kein großer Unterschied.

Der richtig krasse Unterschied kommt bei den ISO-Werten!
Nikon schafft native 100-102.400 ISO, erweiterbar von 50 ISO bis 3.280.000.
Ja, das ist kein Tippfehler. Über drei Millionen ISO!
Canon schafft native 100-51.200 ISO, erweiterbar von 50 ISO bis 409.600 ISO.
Da muss man nicht viel zu sagen. Natürlich ist immer noch die Frage wer bei welchen ISO-Zahlen das geringere Rauschverhalten hat, meiner Erfahrung nach hat Nikon da aber meist die Nase vorn.

Speicherkarten, hier ist das interessante bei der Nikon, dass man sie in zwei Versionen kaufen kann, entweder mit zwei CF-Karten-Slots ODER mit zwei XQD-Karten-Slots. Bei der XQD-Variante ist die Pufferleistung höher.
Canon bietet hier keine Auswahl, die Kamera kommt mit zwei Slots, 1x CompactFlash Typ I (UDMA 7 kompatibel) (nicht kompatibel mit Typ II und Microdrive) und 1x CFast 2.0 – auch okay.

Die Canon ist ein wenig schneller, 14Bilder/sec.
Die Nikon schafft immerhin 12Bilder/sec.
Kein Riesenunterschied, aber der Punkt geht an Canon.

Die Nikon schafft kontinuierlich 200 RAWs auf die Karten, die Canon nur 170 auf die CFast-Karte und 73 auf eine normale CF Karte. Deutlicher Geschwindigkeits- bzw Puffervorteil bei der Nikon.

Ein weiterer großer Unterschied sind die Fokuspunkte, die D5 bietet 153 Fokuspunkte (davon 99 Kreuzfokus), die 1D X MarkII leider nur 61 Fokuspunkte (davon 41 Kreuzfokus) – klarer Sieg für die Nikon.

Canon hat in der 1D X MarkII einen GPS-Sensor verbaut – die Nikon D5 hat kein GPS.

Im Film-Modus schlägt die Canon die Nikon gnadenlos – und das nicht nur wegen des DualPixelAutofokus….
Nikon: UHD 4K bei 30 Frames/sec (oder 1080P bei 60 Frames/sec)
Canon: DCI 4K bei 60 Frames/sec (oder 1080P bei 120 Frames/sec)
Canon bietet einen maximale Aufnahmelänge von 29:59 Minuten an, Nikon gerade mal 3 Minuten.
Vielleicht gibt es dazu ja dann noch ein Firmware-Upgrade.

Im groben und ganzen tendiere ich zur Nikon D5, für die meisten meiner Einsatzgebiete ideal.
Für Filmer (oder Fotografen die auch filmen wollen) empfielt sich natürlich hier eher die Canon 1D X MarkII die ja wohl auch die C-Serie ablösen wird.

Hier noch der Link zu den beiden Kameras. (Link zur Nikon/Canon-Webseite)

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Warum analoge Fotografie? Warum nicht (nur) digital?

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