Samstag, 15. November 2014

Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD im Test



Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD im Test


Nikon D700 / Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD
Nikon D700 / Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD
Testbild bei Offenblende Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD
Nikon D750 / Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD
Wie man sehen kann, ist das Tamron auch in der Konzertfotografie - gerade bei kleinen Bühnen mit wenig Platz - ein guter Begleiter.


Nikon D750 / Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD - Offenblende, 1/2500stel Sekunde

Nikon D750 / Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD - Langzeitbelichtung

Nikon D750 / Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD

Nikon D750 / Tamron SP 24-70mm f2.8 Di VC USD - Offenblende




Auch das Windshooting-Bild was in der NPHOTO 02/2016 erschienen ist, habe ich mit dem Tamron (auf einer Nikon D700) geschossen. :-)

Wenn man sich ein neues Objektiv zulegen möchte, steht man immer vor der Qual der Wahl. Mancher kauft auf gut Glück, mancher lässt sich vom (hoffentlich) kompetenten Mitarbeiter im MediaMarkt beraten, andere wälzen Testberichte in Fachzeitschriften. Ich stand im aktuellen Fall vor der Aufgabe, mir ein 24-70mm auszusuchen. Wichtig war mir eine durchgehende Blende von 2,8, außerdem musste das gute Stück ja auch tauglich für Vollformat sein. Im Endeffekt hatte ich drei Linsen zur Auswahl, die ich für meine Nikon D700 (und D750) in Betracht gezogen habe.
Zum einen natürlich das Original vom Eigenhersteller, zum anderen ein Sigma und ein Tamron.


Das Nikon punktet mit einer Nanokristallversiegelung, ist leider auch sehr kostspielig.
Das Sigma liegt preislich im mittleren Bereich und fällt ansonsten nicht mit spezieller Ausstattung auf.
Auch wenn ich sonst kein großer Fan von Tamron bin (war), beschloss ich mir, einen näheren Blick drauf zu werfen, da es als einziges einen Bildstabilisator besitzt, und dass, obwohl es mit Abstand das günstigste ist.

Das Objektiv macht einen robusten Eindruck, ein Lock-Schalter verhindert das versehentliche Ausfahren des Objektivtubus. Die Schalter für Stabilisator und Autofokus/Manueller Fokus sind gut zu erreichen und gehen leichtgängig, rasten aber sicher ein. Die tulpenförmige Sonnenblende ist bequem abnehbar und dreht sich nicht mit, ebensowenig wie das Frontlinsensystem, man kann also auch mit Grauverlaufsfiltern oder generell mit Verlaufsfiltern arbeiten. Das erste was ich mir zusätzlich zugelegt habe, war ein UV-Filter, um die Frontlinse zu schützen.
(Empfehlenswert für wirklich jedes halbwegs gute Objektiv, es ist besser einen Kratzer auf dem UV-Filter zu haben, als einen auf der Frontlinse, Filter sind schnell und verhältnismäßig preisgünstig zu ersetzen, ganz anders als wenn es das Objektiv direkt betrifft.)

Erste Tests mit dem Tamron bei Offenblende klappen prima, das Bokeh ist angenehm, lediglich im Weitwinkelbereich gibt es Vignettierung und Verzeichnungen, aber damit hat im Grunde nahezu jedes Weitwinkel zu kämpfen. Fokus ist sauber eingestellt und arbeitet schnell und präzise.) Der Bildstabilisator arbeitet ebenfalls erfreulich leise und hat nur wenig Zeitverzögerung.
Alles in Allem hat sich das Tamron mittlerweile zu einem „Immerdrauf“ bei meiner D750 entwickelt. Auch hartgesottenen Anhängern der „Ich-kaufe-nicht-von-Drittanbietern“-Mentalität kann ich durchaus empfehlen hier mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Auch wenn ich sonst häufig Originalzubehör verwende (Beispielsweise Nikon Batteriegriffe), lohnt sich ab und zu ein Blick ins andere Angebot. Mit den Aufsteckblitzen von Nikon war ich beispielsweise nicht vom Preisleistungsverhältnis begeistert, da sind beispielsweise Metz nicht schlecht, aber auch der chinesische YONGNUO ist für Preise die ab 50 Euro losgehen durchaus okay (auch wenn sich die Materialien deutlich weniger hochwertig anfühlen – Plastik halt.) Aber darüber schreibe ich in einem anderen Beitrag :-)

Hier noch die Links zu den einzelnen Produkten





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